Bürgerverein Bargen

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Bauliche Entwicklung in Bargen

1225 Jahre Bargen

Der Ortsetter entlang den Siedlungsachsen Hauptstraßeund Kälbertshäuser Straße hat sich allmählich entwickelt.Er ist durch Zins und Grundbücher aus dem 18. Jahrhundertbelegt. Im Bild die Besiedlungsfläche 1.Die Erschließung von 24 Bauplätzen entlang der Schulstraße(Gebiet 2 und 3) waren der Nachfrage durch Heimatvertriebenegeschuldet. Dies war dann die erste größere Wohnbebauung über den historischen Ortsetter hinaus.Am Ende der Wiederaufbauphase nach dem zweiten Weltkrieg, mit zunehmender Mobilität durch private Motorisierung und den gestiegenen Ansprüchen an das Wohnen wurde auch der ländliche Raum interessant. Ab 1962 mussten für die Weiterentwicklung der Wohnbebauung Bebauubgspläne nach dem Bundesbaugesetz erstelltwerden. Mit den Bebauungsplänen (Gebiet 4 und 5) „Löl I“ (1962)und „Löl II“ (1968) entlang der Panorama- und Schillerstraßewurden für Bargen die enorm große Zahl von 94 Bauplätzen erschlossen.Durch die konjukturelle Erholung nach der ersten Wirtschaftsrezession, Mitte bis Ende der 1960 Jahre, war die Bereitstellung von weiterem Bauland geboten. Gebiet 6, „Löl III“ (1972) und Gebiet 7 „Hofacker am Berg“ (1973) gelang es Bürgermeister Pipo mit dem Gemeinderat kurz vor dem Ende der Selbständigkeit Bargens (bis 1974) weitere Bauplätze an der oberen Schillerstraße, dem „Asbacher Weg“ und „AmBerg“ nochmals 41 Bauplätze zu schaffen.Erst zehn Jahre später (1985) wurde für die Bauwilligen im Ortsteil Bargen mit dem Baugebiet Nr. 8 „In der Ebene“ 33 Bauplätze in schöner Wohnlage angeboten.In den 1990-Jahren stagnierte die Nachfrage nach Wonhnbaugrundstücken in Bargen. Ein Land-Stadt Trend hatte eingesetzt. Heute kehrt sich dieser Trend wieder um. Die Lebensqualität auf dem Lande wird wieder hoch eingeschätzt.Das Baugebiet 9, „Ob dem Hohen Graben“ war 2009 die richtige Entscheidung durch den Gemeinde- und Ortschaftsrat zur Abrundung der Wohnbebauung und Verbesserung des Angebots in der Busverbindung innerhalb der Brunnenregion und nach Sinsheim.

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Thema von Anders Norén