Bürgerverein Bargen

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Bargener Flur- und Gewannnamen

1225 Jahre Bargen

Flurnamen waren jedem Kind bekannt, als Bargen noch eine reine Bauerngemeinde war. Heute sind es wenige Landwirte, Grundstückseigentümer,oder betagte Mitbürger, die alle Flur- und Gewannnamenkennen und lokalisieren können.Im Heimatbuch „In Barge wuhne die Arge“ gibt es einen Beitrag „Von den Abtshelden bis zwischen Hölzer- Bargener Flurnamen aus 700 Jahren“. Darin sind 150 Flurnamen benannt.Über 70 Flurnamen werden auch heute noch in amtlichen Karten (analog oder digital) geführt. Die Hälfte der Namen sind aber vergessene mundartlich über Generationen weiter gegebene Ortsbezeichnungen.Flur- und Gewannnamen lassen auch heute noch Rückschlüsse auf die frühere Nutzung, die Lage und die deren Beschaffenheit zu. Die durch Bebauung untergehenden Gewannnamen bleiben oft als Namen der Bebauungspläne oder Straßen erhalten.So in Bargen, das Gewann „Löl“ ; „Hofacker am Berg“ ; „In der Ebene“ ; „Ob dem hohen Graben“ oder die Straßennamen Römersberg, Im Wiesental, Am Berg.Die im Bild dargestellten Nummern stehen alsPlatzhalter für besondere Flurnamen.(1) Am Bierkeller, (2) In der Wacht, (3) Bleich-wiesen, (4) Brechlöcher, (5) Dabach, (6) Dilsberg,(7) Großer Brunnen, (😎 1.und 2. Pfarrweg,(9) Heilige Mauern, (10) Hexe Tanz, (11) Storchen-nest, (12) Michelspfad.(13) Loch.Heute ist es möglich, seinen Standort leicht und schnellmit verschiedenen Sensoren zu bestimmen und diesen auchanderen mitzuteilen.Flur – und Gewannnamen werden dazu nicht gebraucht. Sie werden eines Tages nur noch in Geschichtsbüchern lebendig sein.

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Thema von Anders Norén